Beliebteste Getränke

Das Gastronomiegewerbe ist für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln und unterliegt je nach Region, Publikum und Wirtschaftslage ganz eigenen Regeln. Einige wesentliche Grundzüge lassen sich jedoch auch für die heutige Form der Gastronomie aufstellen. So gilt die Weisheit, dass sich mittlerweile ein erstaunlich großer Umsatz auch beziehungsweise insbesondere durch den Verkauf von Getränken erzielen lässt, für nahezu jede Form an Restaurant, Bar oder Imbissbude. Dass Getränk jedoch nicht gleich Getränk ist, und dass es viele, viele Besonderheiten bei dem Geschäft mit dem Durst zu beachten gilt, ist den meisten Gastronomen kaum bewusst! Eine vernünftige, sprich breite und zugleich aufeinander abgestimmte, Palette an Getränken gilt somit als eine Art Pflichtvoraussetzung und gehört auf jede noch so bescheidene Speisekarte. Die Antwort auf die Frage nach den Getränken, die im Einzelnen unbedingt zur Auswahl stehen sollten, kann von Betrieb zu Betrieb jedoch unterschiedlich ausfallen. Die folgenden Zeilen dienen einer groben Orientierung und geben neben einer kleinen Auflistung über die beliebtesten Getränke in Deutschland zudem ein paar Tipps und Tricks zur richtigen Getränkezubereitung sowie Darbietung her.

Klassiker und Exoten

Cola, Fanta, Sprite – die generellen Softdrinkarten dürfen selbst auf einer Standard-Getränkekarte nicht fehlen. Ganz zu schweigen vom Mineralwasser! Doch auch hier kann eine Auswahl an mehreren Varianten für besonders zufriedene Kunden sorgen: In Bezug auf den Limonadenspaß beispielsweise lohnt es sich oftmals, auch „Light-Versionen“, also kalorienarme Vertreter anzubieten. Und fürs Mineralwasser kann eine Unterteilung in „mit Kohlensäure“ und „ohne Kohlensäure“ ebenfalls sehr nützlich sein. Des Weiteren wird immer wieder gerne zu Säften gegriffen: Apfel-, Orangen-, Kirsch- und Traubensaft beispielsweise machen mitunter einen großen Bestandteil der Getränkebestellungen aus – wenn sie denn erst einmal auf der Getränkeliste stehen. Apropos Säfte: Durch die Hinzugabe von Sprudel kann ein Saft selbstverständlich auch als Schorlenform gereicht werden! Ein weiterer Grund, den einen oder anderen Vitamincocktail ins Angebot aufzunehmen. Mit dem Stichwort Cocktail wären wir auch beim nächsten großen Thema der Getränkewelt angelangt: den Alkoholsorten. So dürfen Biere und Weine selbstverständlich ebenfalls auf keiner Getränkekarte fehlen – welche Arten, Sorten und Marken sich jeweils besonders gut fürs Mittag-, Abend- und Nachtgeschäft eignen, muss jedoch jeder Wirt selbst wissen. Zu fortgeschrittener Stunde greifen außerdem viele Gäste gerne zu Cocktails. Doch wer denkt, lediglich professionelle Barkeeper könnten die diversen Karibikköstlichkeiten zaubern, der irrt sich gewaltig: Im Internet oder in diversen Kochbüchern beispielsweise lassen sich bereits Hunderte Cocktailrezepte finden, die sich im Handumdrehen zubereiten lassen und das Image des Gastronomiebetriebs deutlich aufpeppen. Passende Zusätze wie Zitronenscheiben, Strohhalme und Fruchtspieße samt Sonnenschirmchen dürfen bei vielen Cocktails jedoch nicht fehlen – so sollte auch stets ein gewisser Vorrat an optischen „Upgrades“ in der Bar vorhanden sein!
Zu guter Letzt gehören unbedingt noch ein paar Heißgetränke auf die Getränkeliste: Kaffee, Kakao, Cappuccino und Tee etwa stellen in dieser Beziehung ein Pflichtangebot dar. Wer über das nötige Baristafachwissen oder aber über einen geeigneten Vollautomaten verfügt, sollte zudem Ergänzungen wie Latte macchiato (mit eventuellen Geschmacksrichtungen) und (einfache sowie zweifache) Espressi in sein Heißgetränkeinventar aufnehmen.
Mit diesen wenigen, aber grundlegenden Tipps und Tricks sollte es wirklich jedem Wirt gelingen, seine Gäste zumindest nicht verdursten zu lassen!